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Warum Kaufen oft besser ist als Mieten – neue Daten, klare Tendenz

Eigentum

Einleitung

Wohnen wird teurer. In vielen Regionen steigen die Mieten weiter, auch wenn sich der Immobilienmarkt zuletzt etwas beruhigt hat. Gleichzeitig belasten höhere Lebenshaltungskosten und gestiegene Zinsen viele Haushalte. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage „Kaufen oder Mieten?“ weiter an Bedeutung. Eine aktuelle Studie liefert jetzt eine klare Antwort: Langfristig lohnt sich der Immobilienkauf in den meisten Fällen.

Was die Studie untersucht hat

Das Analyseunternehmen PriceHubble und der Finanzierungsvermittler MLP haben über 100.000 reale Angebotsdaten im deutschsprachigen Raum ausgewertet – darunter zahlreiche Objekte in Österreich. Verglichen wurden konkrete Miet- und Kaufangebote in verschiedenen Städten wie Wien, Graz, Linz und Salzburg. Die Berechnung erfolgte für unterschiedliche Szenarien – mit und ohne Eigenkapital, verschiedenen Laufzeiten und Zinsniveaus.

Das Ergebnis: Kaufen schlägt Mieten – auch bei höheren Zinsen

Trotz gestiegener Finanzierungskosten seit 2022 zeigt die Analyse: Wer kauft, spart langfristig. Warum?

  • Mieter zahlen laufend – das Geld ist weg.
  • Käufer tilgen Kredite und bauen dabei Vermögen auf.
  • Nach 20 bis 30 Jahren steht oft eine schuldenfreie Immobilie – Mieten fallen dann weg.

Laut Studie ist der Kauf in rund 85 % der untersuchten Fälle nach spätestens 20 Jahren günstiger als die Miete. Bei kürzeren Zeiträumen ist der Vorteil weniger deutlich – hier zählt Flexibilität stärker.

Vorteil für Eigentümer – auch in Österreich

Die Ergebnisse zeigen: In Städten wie Wien, Salzburg oder Linz ist Eigentum oft die wirtschaftlich bessere Wahl – vor allem bei längerer Haltedauer. Lage, Zustand der Immobilie und Eigenmittel beeinflussen das Ergebnis, aber die Tendenz ist klar.

Mieten bleiben nicht stabil – Eigentum bietet Sicherheit

Ein zentrales Argument: Die Mietpreise steigen kontinuierlich. Viele Mietverträge beinhalten Indexierungen oder Staffelmieten. Wer kauft, sichert sich dagegen meist über Jahre eine gleichbleibende Monatsrate – ein Vorteil bei der Planung.

Wertaufbau und Altersvorsorge

Eigentum bedeutet nicht nur wohnen, sondern auch investieren: Mit jeder Kreditrate steigt der eigene Anteil an der Immobilie. Am Ende steht ein wertvolles Vermögen – das später vererbt, vermietet oder verkauft werden kann. Mieter hingegen zahlen ein Leben lang – ohne Vermögensaufbau.

Fazit

Die Studie zeigt klar: In den meisten Fällen bringt Eigentum langfristig mehr Vorteile als Miete. Wer länger als zehn Jahre an einem Ort bleibt und über Eigenkapital verfügt, sollte den Immobilienkauf ernsthaft prüfen. Wichtig ist eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten – ein Beratungsgespräch hilft dabei.


Interview

Journalist: Die Studie zeigt: Eigentum ist in vielen Fällen günstiger als Miete. Gilt das auch in Österreich?

Patrick: Ja, absolut. Gerade in Städten wie Wien oder Linz sehen wir, dass Eigentum langfristig wirtschaftlicher ist – trotz gestiegener Zinsen. Wer kauft, zahlt zwar zunächst mehr, baut aber Vermögen auf.

Journalist: Was sind die grössten Vorteile?

Patrick: Planungssicherheit und Wertzuwachs. Die Kreditrate bleibt meist stabil, während Mieten oft steigen. Am Ende steht eine schuldenfreie Immobilie – das bringt Sicherheit im Alter.

Journalist: Gibt es auch Risiken?

Patrick: Natürlich. Wer flexibel bleiben will oder unsicher ist, ob er langfristig an einem Ort bleibt, für den kann Miete sinnvoll sein. Aber wer stabil wohnt, sollte den Kauf prüfen.

Journalist: Ist Eigentum auch für junge Menschen interessant?

Patrick: Definitiv. Je früher man startet, desto länger profitiert man vom Vermögensaufbau. Wichtig ist, sich frühzeitig beraten zu lassen – gerade bei der Finanzierung gibt es grosse Unterschiede.

Journalist: Was raten Sie derzeit?

Patrick: Nicht abwarten, sondern vergleichen. Der Markt bietet wieder Spielraum, viele Verkäufer sind verhandlungsbereit. Wer solide plant, trifft mit Eigentum oft die bessere Entscheidung.