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Heizkosten sparen: So geht’s effizient und clever

Heizkosten

Einleitung

Steigende Heizkosten sind ein bekanntes Problem, doch viele Haushalte heizen ineffizient und verschenken so bares Geld. Typische Fehler beim Heizen treiben nicht nur die Kosten in die Höhe, sondern belasten auch das Raumklima und die Umwelt. Mit ein paar einfachen Massnahmen und etwas Hintergrundwissen können Sie Ihre Heizkosten jedoch deutlich senken. Hier sind die besten Tipps und Tricks, wie Sie das Heizen optimieren können:

1. Heizkörper entlüften und reinigen
Manchmal bleibt der Heizkörper trotz aufgedrehter Heizung kalt oder macht Geräusche. Das kann daran liegen, dass sich Luft im Heizkörper gesammelt hat. Einmal jährlich, am besten vor Beginn der Heizsaison, sollte daher jeder Heizkörper entlüftet werden. Dazu benötigen Sie lediglich einen Entlüftungsschlüssel oder eine Kombizange.

2. Thermostat richtig einstellen
Viele drehen den Thermostatregler voll auf, um schneller Wärme zu erzeugen. Die Stufen am Thermostat entsprechen jedoch bestimmten Raumtemperaturen und erhöhen nicht die Geschwindigkeit. Meist reicht Stufe 3 (ca. 20 °C) völlig aus, um eine angenehme Temperatur zu erreichen. Experimentieren Sie und notieren Sie, welche Stufe in Ihren Räumen die gewünschten Temperaturen bringt.


3. Passende Temperaturen für jeden Raum
Passen Sie die Raumtemperaturen Ihren Aktivitäten an. Empfehlenswert sind:

●      Wohnzimmer: 20–22 °C (Stufe 3 bis 4)

●      Schlafzimmer: 16–18 °C (Stufe 1 bis 2)

●      Badezimmer: 20–24 °C (Stufe 3 bis 4)

Die richtige Temperaturwahl hilft nicht nur beim Sparen, sondern sorgt auch für ein gesundes Raumklima.

4. Gekippte Fenster und verdeckte Heizkörper vermeiden
Ein häufiges Problem ist das Kippen von Fenstern bei laufender Heizung, was zu einem erheblichen Wärmeverlust führt. Besser ist intensives Lüften für ein paar Minuten. Stellen Sie sicher, dass Heizkörper nicht durch Möbel blockiert werden, damit sich die Wärme optimal verteilen kann.

5. Regelmässige Heizzeiten einstellen
Heizen Sie lieber konstant auf niedrigeren Stufen anstatt die Heizung erst hochzudrehen, wenn Sie nach Hause kommen. Das ist meist energieeffizienter, besonders in der kalten Jahreszeit.

6. Kalte Schlafzimmer: Schimmelgefahr beachten
Kalte Schlafzimmer sind anfällig für Schimmel, wenn sie nicht ausreichend gelüftet werden. Lassen Sie eine moderate Grundwärme (ca. 16–18 °C) bestehen und lüften Sie regelmässig, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren.

7. Energiesparen durch Temperaturabsenkung
Schon eine Senkung der Raumtemperatur um nur 1 °C spart bis zu sechs Prozent der Heizkosten. Wenn Sie bereit sind, in der kalten Jahreszeit wärmere Kleidung zu tragen, können Sie die Raumtemperatur leicht absenken und damit Kosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen.

Fazit: Clever heizen, Kosten sparen

Mit einigen Anpassungen und etwas Wissen lassen sich Heizkosten reduzieren und das Raumklima verbessern. Richtiges Lüften, regelmässiges Entlüften, passende Raumtemperaturen und ein durchdachtes Heizen sind entscheidend, um effizient und nachhaltig zu heizen.

Interview

Journalist: Heizkosten steigen ständig – was sind die häufigsten Fehler beim Heizen, die man vermeiden sollte?

Experte: Einer der häufigsten Fehler ist das Heizen bei gekippten Fenstern. Viele kippen das Fenster, um frische Luft hereinzulassen, was bei laufender Heizung jedoch zu einem massiven Wärmeverlust führt. Stattdessen empfehle ich, mehrmals täglich für kurze Zeit stoßweise zu lüften. Das spart Energie und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Ein weiterer Fehler ist das falsche Einstellen des Thermostats. Die Stufen am Thermostat regeln die Raumtemperatur und nicht die Heizgeschwindigkeit – Stufe 3 reicht meist völlig aus, um eine angenehme Temperatur zu erreichen.

Journalist: Welche einfachen Massnahmen empfehlen Sie, um die Heizkosten nachhaltig zu senken?

Experte: Es beginnt mit regelmässigem Entlüften der Heizkörper, was ganz einfach selbst zu erledigen ist. Ebenso wichtig ist die Reinigung der Heizkörper, da Staub und Schmutz die Heizleistung beeinträchtigen. Die Wahl der richtigen Raumtemperatur spart ebenfalls viel Energie. Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Zum Beispiel genügt im Schlafzimmer eine Temperatur von 16 bis 18 °C. Und nicht zuletzt ist es sinnvoll, grosse Möbelstücke nicht direkt vor Heizkörper zu stellen, damit sich die Wärme optimal verteilen kann.

Journalist: Gibt es besondere Tipps für Räume, die über Nacht kühl bleiben sollen, etwa Schlafzimmer?

Experte: Auf jeden Fall! Besonders Schlafzimmer werden oft bewusst kühl gehalten, was gut für den Schlafkomfort ist. Aber Vorsicht: Kühle Räume neigen bei hoher Luftfeuchtigkeit zu Schimmelbildung. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu lüften und eine moderate Grundwärme von 16 bis 18 °C beizubehalten. Das senkt das Schimmelrisiko und schafft eine angenehme Schlafumgebung.

Journalist: Vielen Dank für die wertvollen Tipps!Was die Studie untersucht hat